
Die Corona-Krise bestimmt in Jena weiterhin die Debatten. Das war auch Mittwoch im Stadtrat zu hören. Der hat über Hilfen für die Kultur und Sozialarbeit abgestimmt. Daneben ging es aber auch darum, wie in der Stadt weniger Müll anfallen kann.

Die Corona-Krise bestimmt in Jena weiterhin die Debatten. Das war auch Mittwoch im Stadtrat zu hören. Der hat über Hilfen für die Kultur und Sozialarbeit abgestimmt. Daneben ging es aber auch darum, wie in der Stadt weniger Müll anfallen kann.

Was funktioniert und was funktioniert nicht beim online Lernen an Jenaer Schulen? In einer Umfrage wurden die Erfahrungen von fast 500 Eltern gesammelt und ausgewertet.
Link zur Umfrageauswertung: https://bildung.jena.de/sites/default/files/2020-05/Ergebnisse%20Befragung%20Digitales%20Lernen%202020.pdf

Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen haben weite Teile der Wirtschaft geschwächt. Viele Unternehmen rufen nach staatlicher Hilfe, ebenso wie beispielsweise Kommunen, denen die Steuereinnahmen ausbleiben. Dieser Umstand ist auch der Landesregierung aufgefallen. In einem Gesetzesentwurf soll ein Corona-Rettungsschirm beschlossen werden. Dieser umfasst 1,2 Milliarden Euro.

In Jena öffnen die Kitas wieder für alle Kinder. Ab dem 2. Juni soll der sogenannte eingeschränkte Regelbetrieb laufen. Die bisherige Notbetreuung entfällt damit. Die Betreuungszeit soll bei mindestens 7 Stunden pro Tag liegen. Weiterhin gibt es vorgegebene Rahmenbedingungen. Beispielsweise gibt es feste Gruppen, mit festen Erziehern, die in festen Räumen betreut werden. Außerdem sollen Erzieher und Erzieherinnen regelmäßig auf Covid19 getestet werden.

Im Uniklinikum beginnt der normale OP-Betrieb. Durch die Pandemie verschobene Eingriffe sollen nun nachgeholt werden. Grundlage dafür ist ein Konzept des thüringer Gesundheitsministeriums, das den geregelten Übergang zum Normalbetrieb ermöglichen soll. Allerdings gilt auch weiterhin ein strenges Besuchsverbot. Ob es gelockert wird, macht die Klinikleitung vom weiteren Infektionsgeschehen abhängig.

In Thüringen werden selbstorganisierte und ehrenamtliche Projekte mithilfe des Fonds „Nachbarschafthilfe“ unterstützt. Mit siebzehn geförderten Projekten ist Jena Vorreiter. Die Bürgerstiftung ist noch immer offen für Ideen, Engagement und Anträge.

Wie sollen Radfahrer_innen die Karl-Liebkencht-Straße westlich von der Camsdorfer Brücke queren? Diese Frage stellt man sich in Jena schon lange. Jetzt ist die Entscheidung gefallen: eine Ampel soll das Problem lösen.

Die letzten Wochen waren auf der politischen Bühne stark geprägt von Allgemeinverfügungen von Jenas Oberbürgermeister Nitzsche. Diskussionen im Stadtrat gab es nicht. Sitzungen wurden zum Infektionsschutz abgesagt und ein Notausschuss sollte, aber konnte doch nicht so richtig das städtische Parlament ersetzen. Nach drei Monaten gab es am Mittwoch aber wieder eine Sitzung des Stadtrats.