In einer Regierungserklärung hat Bundeskanzlerin Merkel Bedenken an der Umsetzung der Lockerungen der Länder geäußert. Sie stehe nach wie vor hinter den beschlossenen Lockerungen, deren Umsetzung geschehe aber zu forsch, so die CDU-Politikerin. Gleichzeitig sagte Merkel, keine Entscheidung in ihrer Amtszeit sei ihr so schwer gefallen wie diese Einschränkung der Freiheitsrechte. Politiker_innen der Opposition kritisierten den Kurs der Regierung.
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Große Koalition einigt sich auf weitere Corona-Hilfen
Die Große Koalition hat sich auf weitere Corona-Hilfen geeinigt. Der Koalitionsausschuss beschloss am Mittwochabend Erleichterungen für Menschen in Kurzarbeit, Beziehende von Arbeitslosengeld, Steuerentlastungen in der Gastronomie und eine Unterstützungen für Schüler_innen beim digitalen Lernen.
mehrErntehilfe: Arbeitsverbot für ausländische Personen gelockert
Die Bundesagentur für Arbeit hat das Arbeitsverbot für bestimmte Asylsuchende und Personen aus nicht EU-Ländern gelockert. Die sogenannte Globalzustimmung erlaubt, geduldeten Menschen und Asylbewerber_innen als Erntehelfende zu arbeiten, wenn sie seit drei Monaten eine gültige Aufenthaltserlaubnis haben.
mehrFreibadsaison startet später
In Jena wird der Beginn der Freibadsaison verschoben. Durch die Thüringer Corona-Verordnung müssen aber alle Bäder bis mindestens zum 06. Mai geschlossen bleiben. Ob danach Bäder wieder öffnen dürfen, ist nach wie vor offen.
Für gewöhnlich öffnen in Jena zwischen Anfang und Mitte Mai die Freibäder.
In der kommenden Woche beraten Bund und Länder über das weitere Vorgehen zur Bewältigung der Virusausbreitung.
Dank Hackathon: virtueller Rundgang durch Ausstellung im Romantikerhaus
Die Ausstellung im Romantikerhaus „EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlatt – 30 Jahre Künstlerbuch Almanach COMMON SENSE 1989–2018“ ist digital begehbar. Die digitalisirte Ausstellung ist ein Produkt des Jenaer Hackathon.
mehrSonderausschuss löst sich auf
Der Corona-Not-Ausschuss der Stadt Jena beschloss seine Auflösung. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, geht die Jenaer Kommunalpolitik nach zwei Sitzungen des Sonderausschusses wieder in die reguläre Gremienarbeit über.
mehrCoronavirus: Die aktuellen Zahlen
Weltweit
Die Johns Hopkins Universität meldet heute weltweit mehr als 2,7 Millionen Fälle. Von ihnen sind rund 745.000 wieder genesen und rund 191.000 verstorben. Damit beläuft sich die Zahl von aktiven Corona-Fällen auf mehr als 1,7 Millionen.
Die USA sind mit großem Abstand das Land mit den meisten bestätigten Fällen. Momentan melden sie rund 869.000 Infektionen. Dort sind fast 50.000 Menschen an Covid-19 gestorben. In keinem anderen Land gibt es eine höhere Todeszahl.
Spanien ist in Europa das Land mit den meisten Fällen. Aktuell belaufen sich die Zahlen auf 213.000 Erkrankte. Die meisten Toten verzeichnet in Europa weiterhin Italien mit 25.500.
Deutschland verzeichnet aktuell mehr als 5.500 Tote. Derzeit gibt es hierzulande mehr als 153.000 gemeldete Infektionen. Von ihnen gelten etwa 41.000 als aktive Fälle.
Thüringen
Laut Informationen der Mediengruppe Thüringen liegt die Zahl der bestätigten Fälle im Freistaat bei über 2.000. Die Zahl der Toten beläuft sich auf 64. Genesen sind 1.380 Menschen.
In Jena gibt es aktuell 156 bestätigte Fälle, von denen 9 als aktive Fälle gezählt werden. Derzeit werden 2 Personen im Krankenhaus behandelt. Mindestens eine davon befindet sich auf der Intensivstation. Jena verzeichnet 3 Coroantote.
Stand: 24. April 2020, 12 Uhr
Das Drama um den Coronavirus: Stickoxide in der Nebenrolle
Wenn Menschen mit Corona-Infektion sterben, dann wissen wir, dass oft die Lunge das Blut nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt hat. Menschen mit Atemwegserkrankungen sind also ganz klar gefährdet. Ein Forscher ist nochmal einen Schritt zurückgegangen und Zusammenhänge mit der Luftverschmutzung untersucht.
800 qm: In Hamburg kein Kriterium
Das Hamburger Verwaltungsgericht hat in einer Eilentscheidung die Begrenzung für die Verkaufsfläche von Geschäften als unrechtmäßig erklärt. Laut dem Gericht lägen keine Beweise dafür vor, dass die Verkaufsfläche eine Anziehungswirkung auf Kunden hat.
Das Land Hamburg hat umgehend eine Beschwerde gegen die Entscheidung beim Oberverwaltungsgericht eingelegt. Als nächsthöhere Instanz, müsse dieses Gericht nun entscheiden.