Öko-Zertifikat für Jenaer Strom

Uwe Kreitel von den Stadtwerken Jena freut sich über das Ökostrom-Zertifikat vom TÜV. (Foto: Stadtwerke Jena)

Die Stadtwerke werben damit, dass ihr Strom besonders umweltverträglich ist. Aber was genau steckt eigentlich hinter dem Zertifikat?

Damit ein Stromanbieter die seinen Strom „Geprüften Ökostrom“ nennen darf, muss er einige Kriterien erfüllen.

Einmal muss der Strom natürlich aus erneuerbaren Energien kommen. Der Strom aus den Stadtwerken stammt nach dem Zertifikat vor allem aus Wasserkraftanlagen. Das sind nicht nur Wasserkraftanlagen von hier, sondern aus ganz Europa. Der Strom kann also auch von anderen Anbietern eingekauft werden. Wichtig ist nur, dass er in das öffentliche Netz eingespeist wird.

Ein anders Kriterium für das Gütesiegel vom TÜV ist die Förderung von erneuerbaren Energien. Entweder nutzt man Strom aus Anlagen, die nicht älter als 6 Jahre alt sind. Oder man zahlt einen Bestimmten Anteil für die Förderung von erneuerbaren Energien. Die Stadtwerke fördern zum Beispiel eine Biogasanlage in Milda und zwei Solaranlagen. Und zwar auf der Sparkassenarena und auf dem Dach des Betriebshofs des Jenaer Nahverkehrs.

Die Stadtwerke Jena sind aber natürlich nicht die einzigen Ökostromanbieter. Der Vergleich mit anderen grünen Stromangeboten ist ziemlich einfach, dafür gibt es jede Menge Seiten im Internet. Hilfreich sind dabei die Siegel vom TÜV, dem Label „Grüner Strom“ von verschiedenen Umweltverbänden oder ok Power, die alle ähnliche Kriterien für den Ökostrom an den Tag legen.