Die letzten Wochen waren auf der politischen Bühne stark geprägt von Allgemeinverfügungen von Jenas Oberbürgermeister Nitzsche. Diskussionen im Stadtrat gab es nicht. Sitzungen wurden zum Infektionsschutz abgesagt und ein Notausschuss sollte, aber konnte doch nicht so richtig das städtische Parlament ersetzen. Nach drei Monaten gab es am Mittwoch aber wieder eine Sitzung des Stadtrats.
Autoren-Archiv: Johannes Mügge
Nikotin gegen das Coronavirus?
Raucherinnen und Raucher – sie gelten als besonders anfällig für Erkrankungen. Auch der Verlauf einer Infektion mit dem Coronavirus kann für Personen, die regelmäßig zum Glimmstängel fassen, schwerer sein, als für Nichtraucher. Da kam diese Schlagzeile gestern überraschend: „Schützt Nikotin vor Coronavirus? Französische Studie stützt These“, schreibt das Redaktionsnetzwerk Deutschland zum Beispiel.
Das Drama um den Coronavirus: Stickoxide in der Nebenrolle
Wenn Menschen mit Corona-Infektion sterben, dann wissen wir, dass oft die Lunge das Blut nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt hat. Menschen mit Atemwegserkrankungen sind also ganz klar gefährdet. Ein Forscher ist nochmal einen Schritt zurückgegangen und Zusammenhänge mit der Luftverschmutzung untersucht.
Wie funktioniert die Corona-Tracking-App?
Damit die harten Corona-Maßnahmen gelockert werden können, sah die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina verschiedene Bedingungen, die zuvor erfüllt sein müssen. Eine gute Nachverfolgung von Infektionsketten war eine davon. Oft wird in dem Zusammenhang eine Tracking-App genannt. Doch wie wird sie funktionieren, wenn sie da ist?
Jena seit 8 Tagen ohne gemeldete Neuinfektion – wirklich ein Erfolg?
Die Stadt Jena verzeichnete gestern Abend bereits am achten Tag infolge keine registrierte Neuinfektion mit dem Coronavirus. Die Stadtverwaltung feiert das als großen Erfolg und führt ihn auf die Einführung der Maskenpflicht zurück. Viele Medien haben, darunter die Tagesschau haben die Aussagen der städtischen Presseabteilung übernommen. Doch besteht wirklich Grund zur Freude?
Heinsberg, Südkorea, China – Was uns Hotspots über das Virus verraten könnten
In den vergangenen Tagen haben weltweit viele Forschende ihre neuen Erkenntnisse zum Coronavirus veröffentlicht. In Südkorea wurde festgestellt, dass sich das Virus reaktivieren könne. Der Virologe Streeck, der Studien in Heinsberg durchführt, hatte kurz zuvor behauptet, das Gegenteil herausgefunden zu haben. Und in China geht man mittlerweile davon aus, dass das Virus nicht nur die Lungenfunktion beeinträchtigen kann, sondern auch das Nervensystem beschädigt.
Wissenschaft schlägt Exit-Strategie vor
Bund und Länder wollen heute beraten, mit welchen Maßnahmen das grassierende Coronavirus weiterhin eingedämmt werden soll. Die aktuell verhängten Kontaktsperren gelten noch bis Sonntag. Was danach passiert, soll heute beschlossen werden.
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